Andrea Reiprich ist neue Königin des Schützenbezirks Wied!

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„Die Männer waren alle schlechter“ – im September geht es zum Bundesschützenfest nach Delbrück-Ostenland.

Waldbreitbach/Kurtscheid.

5 G ist nicht nur bei der Digitalisierung der gefragte Standard: Genauigkeit und Geduld, Geschick und Gelassenheit sowie das Gespür für Material und den richtigen Augenblick – was sie beim Aussuchen und Arrangieren ihrer attraktiven Floral-Kreationen auszeichnet, kommt Andrea Reiprich auch in ihrem Hobby beim Sportschießen zugute. Die Floristmeisterin aus Waldbreitbach sicherte sich in Kurtscheid den Titel der Bezirkskönigin.

Drei Schüsse hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer frei, die vorgegebene Schieß-Technik lautete „Stehend angestrichen“. Mit 29 Ringen lag die noch amtierende Schützenkönigin der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Waldbreitbach nur einen Ring unter der Idealquote von 30 Ringen. Abgeschlagen mit 26 und 25 Ringen kamen die Mitbewerber auf die weiteren Podest-Plätze.

Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen sorgte Andrea Reiprich dann auch noch dafür, dass die Damenmannschaft mit 131 Ringen gegenüber 117 und 116 Ringen ganz oben auf dem Treppchen landete. Den Platz an der Sonne errangen die Sebastianer aus dem Herzen des Wiedtals auch beim Tageswanderpokal.

Beim Bundeschützenfest in Delbrück-Ostenland vom 9.- bis 11. September mit Schützenbruderschaften des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften aus den Bezirken Aachen, Münster, Paderborn, Essen, Trier und Köln wird die frischgebackene Bezirkskönigin versuchen, Bundeskönigin zu werden – zuzutrauen ist ihr dieser Erfolg allemal:

Denn auch an Selbstbewusstsein mangelt es der neuen Bezirkskönigin nicht. Auf einem privaten Sommerfest sah sie sich kurze Zeit nach ihrem Erfolg der Frage eines aus dem Westfälischen angereisten, älteren Schützenherren gegenüber, welchen Teiler sie denn aufgewiesen habe. Die Antwort von Andrea Reiprich war typisch für sie. „Ich brauchte keinen Teiler. Die Männer waren alle schlechter als ich“.

So soll es auch beim Bundesschützenfest lauten.

Text und Bilder: Thomas Herschbach

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